| Editorial |
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Die "Bewohner der Höhle" oder,
"Kniefall der Araber" |
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"Road Map": Eine neue Osloer-Geburt? Der neue Fahrplan deckt nicht die Nahost-Problematik und weist noch große Schlupflöcher für Israel auf. Dennoch hat Israel 14 Einwände eingebracht.
Israel irrt, wenn es, als "Zeichen des guten Willens für den Fahrplan", erklärt, illegale Siedlungen zu räumen? Was bedeutet hier eigentlich illegal? Die Antwort scheint einfach: Irgendwo eine Antenne oder ein Wohnwagen auf einem palästinensischen Hügel zu stellen und anschließend Anspruch darauf erheben und konfiszieren. Und mit welchem Recht? Wieder eine einfache Antwort: Mit gar "Keinem". Es gibt eben keine legale Siedlungen. Noch einfacher: "Alle" Siedlungen sind, ohne Ausnahme, illegal. Israel muss auf die Grenzen vom 4. Juni 1967 zurück, wenn es überhaupt einen Frieden will. Reicht es etwa nicht, dass Israel seine Hand über 78 Prozent des historischen Palästinas streckt? Nein, lautet wieder die einfache Antwort. Weil Israel eine expansionistisch-koloniale Politik betreibt, die als eine Fortsetzung für 1948 anzusehen ist. Auch die begonnene Vertreibung wird, heute unter dem Namen: "Operation Dornenfeld" bekannt, fortgesetzt. Für die Verwirklichung dieser Ziele hat Israel, unterstützt von den USA, eine neue palästinensische Führung, mit Mahmoud Abbas an der Spitze, eingesetzt. Mit der neuen palästinensischen Regierung erhofft sich Israel, wie der Plan "Belin-Abbas" von 1995 bestätigt, eine Durchsetzung seiner expansionistischen Ziele (s. H. 2/03, Tanya Reinhart). Die arabischen "Siebenschläfer" sehen diese Gefahren und machen trotzdem einen Kniefall. Eigene Erfahrung, die hiermit wenig zu tun hat, die jedoch ein "Typus arabicus" dokumentiert, mit Prägung von Trägheit, Unterwürfigkeit und Apathie. Im September 2002 haben wir begonnen, mit vorliegender Broschüre, zionistischer Lügenpropaganda zu entgegen. Wirksam kann die Arbeit nur werden, wenn weite Verbreitung, auch durch das Medium Internet, gewährleistet wird. Das heißt: Die G.H.U.P. verteilt, bei wöchentlichen Infoständen in der Fußgängerzone, und verschickt unentgeltlich viele Exemplare an Interessierte. Um dieses Werk fortsetzen zu können, müßten wir finanzielle Unterstützung, von arabischen Vertretungen, erfahren. Von Beginn an kontaktierten wir die Zuständigen. Das Ergebnis:
Ihr I. Musa |